|
Aktuell erschienen, druckwarm, brand-heiß: |
|
In der Reihe ETIKETT ist soeben ein neuer Band erschienen: Beute(l)züge durch die Literatur Keineswegs Abfälliges über Menschen und Müllbeutel Eine Anthologie, herausgegeben von Claudia Franz und Axel Dielmann 80 Seiten, 14 Euro, 3-933974-76-3 Sponsor : Melitta Unternehmensgruppe / SWIRL ® Reihe ETIKETT
|
| |
![]() |
Der Müllbeutel ist eine neuzeitliche Erfindung, gerade einmal 60 Jahre ist er alt. Aber die zwei Kultur-Generationen, die ihn bislang genutzt haben, wissen Erstaunliches mit ihm anzufangen und von ihm zu berichten. Dies findet – »denn wir sind Müllionäre!« wie Heinz Erhardt weiß – seinen Niederschlag in der Literatur der zurückliegenden Jahrzehnte. Samuel Beckett und Stewart O'Nan haben in ihren Erzählungen über den Müll und seine Verpackung räsonniert. Stephen King, Christa Wolf, Heinrich Böll und Botho Strauß stöbern im Müll die nachgelassenen Spuren unserer Existenz auf. Walter Benjamin und Italo Calvino reflektieren die Psychologie und Soziologie des Abfalls und wie wir ihn handhaben. »Alles auf dieser Welt verwandelte sich nach und nach in Unrat, in Müll, der irgendwie aus der Welt geschafft werden mußte, aus der sich nichts wegschaffen läßt«, sagt Ivan Klíma. Junge Autoren wie Simone Unger oder Dirk Hülstrunk, wie Ulrike Draesner und Peter Untucht loten in Prosa und Lyrik der Metaphern des Mülls und des Müllbeutels aus. Sie alle gewähren Einblicke in ihre Müllsäcke und die Wertstoffkreisläufe unseres Daseins. Der Müllbeutel und alle seine Verwandten vom Abfalleimer bis zum Müllcontainer sind die Helden der vorliegenden Anthologie, wozu Samuel Beckett meint: »mehr Säcke hier als Leute unendlich viel mehr«! Denn es sind die kleinen Dinge des Alltags, die unser Leben prägen, und das Unscheinbare offenbart die eigentlichen Hintergründe unserer Existenz. – Tonne auf für die Beute(l)züge durch die Literatur! Wir danken der Unternehmensgruppe Melitta mit ihrer Marke SWIRL®, vor allem den dortigen Mitarbeitern für eine hinreißende Zusammenarbeit!
|
| Vielen freundlichen Dank sagen wir an Herrn Berghoff, Pressebüro Berghoff, für die Besprechung des Bandes, die Sie unter http://www.prberghoff.de/de/Rezensionen/buecher_cds/buecher7.rsys lesen können. | |
|
|
|