Autoren & Bücher
Jael Backe
Jael Backe, geboren 1965 in Würzburg. Nach dem Studium der Humanmedizin wurde sie Frauenärztin und habilitierte sich an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Im Jahr 2007 erhielt sie die außerplanmäßige Professur an der Universität Würzburg. Daneben machte sie Weiterbildungen zur ärztlichen Psychotherapeutin und für medizinische Genetik.
Ab dem Jahr 2000 führte sie 25 Jahre lang mit vollem Herzen ihre Praxis für Frauenheilkunde, medizinische Genetik und Psychotherapie. Schon in der Schulzeit begann ihre besondere Vorliebe für Aquarellmalerei, Lyrik und Belletristik. Sie besuchte unter anderem Mal-Kurse an der Kunstakademie in Bad Reichenhall bei Felix Eckardt und bei Jens Hübner. Seit Juni 2025 ist sie im Ruhestand und widmet sich jetzt ungeteilt dem Schreiben und der Aquarellmalerei. Sie lebt mit ihrem Ehemann und zwei Dackeln in Niederbayern und in der Toskana.
Neben zahlreichen wissenschaftlichen Publikationen hat sie zwei Sachbücher veröffentlicht: »Schwangerschaft ist keine Krankheit«. mvg-Verlag, Münche, 2012, und »Sei dein eigener Arzt: Die medizinisch fundierte Anleitung zur Selbstheilung«, zusammen mit Alexandra Reinwarth, mvg-Verlag München, 2014.
Mehr über die Autorin auf www.jaelbacke.de
(Autorinnen-Foto: Dank an Dr. Thomas Roithmeier, Ihrlerstein)
Die Kreißsaal-Fuge
und andere Gedichte
- Broschur
- mit beidseitig farbigem Einband
- mit 156 Seiten
- zwei Teile
978-3-86638-528-3

Den Beruf einer engagierten Ärztin, die die Gynäkologin Jael Backe ist, macht jemand nicht nebenhin: vielleicht wird man ja zusätzlich und mit aller zur Verfügung stehenden Lebenszeit und -kraft noch Professorin zur Unterrichtung von Nachwuchs-Ärztinnen und -Ärzten, bemüht sich insgesamt um medizinische Berufsbildung – damit aber ist ein Lebensweg dann weiß Gott reichlich gefüllt. Und vor solchem Hintergrund macht man nicht parallel auch noch eine Karriere als Schriftstellerin oder Dichterin. – Oder etwa doch?
30 Jahre lang kam in den Brutschrank, was da, mag schon sein als „Ventil“ zur täglichen Beschäftigung von Jael Backe mit Patientinnen, entstanden ist. Der erste Teil des Bandes faßt Gedicht zusammen, die aus der unmittelbaren Welt der medizinischen Versorgung und Arztpraxis sprechen. Aber dieser mit der Sorge um fremdes Leben umgehende Auszug aus Jael Backes Schreiben geht konsequent über in den zweiten Teil – beide kreisen um die fragile Grenze zwischen Leben und Tod, faßt Lebensfreude und Leid ins Auge, holt Verzweiflung und Hoffnung in Zeilen:
Wenn die hier versammelten Gedichte einmal zur Abwehr von ärztlichen Nöten und menschlicher Bedrängnis entstanden sein sollten, dann sind sie nun ein beeindruckendes Protokoll zu einer der anspruchsvollsten, schwer belastenden ebenso wie höchst beglückenden Tätigkeiten eines Menschen.
Parallel ist ihr »Plädoyer für eine Medizin mit Herz« erschienen, das im Haupttitel kämpferisch sagt: »Medizin braucht Religion« – HIER mehr.
axel dielmann – verlag
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