Veranstaltungen

22.05.2019 · 14:00

Norbert Abels

Norbert Abels

Freiheit und Determinismus – Ringvorlesung

O. Velte, Wander-Dichter

Auf Lesung und Exkursion im Taunus

26.05.2019 · 13:00

Ein Tag für die Literatur

Ein Tag für die Literatur

mit Gisela Kirschstein auf der Nerobergbahn

Ein Tag für die Literatur in Hessen

und die zweite Berg- und Talfahrt von Gisela Kirschstein

26.05.2019 · 14:00

Bernd Stickelmann ebenfalls …

Bernd Stickelmann ebenfalls …

… bei »Ein Tag für die Literatur« Hessen, und zwar mit Weinbegleitung

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25.09.2026 · 19:00

Lou Andreas Probsthayn

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Der Hamburger Schriftsteller und Verleger Lou Probsthayn stellt zwei Neuerscheinungen vor. »Junge Männer mit leeren Bierflaschen« ist Probsthayns aktueller Erzählband, aus dem der Autor selbst vorliest. – In Probsthayns Verlag Literatur Quickie erscheint die Erzählung »Franz K.« von dem ebenfalls aus Hamburg stammenden Dichter und Erzähler Carl E. Ricé. – Aus dem Text von Ricé, der 2024 in Augsburg starb, liest sein Nachlassverwalter Gerald Fiebig.

Immer kommen die Figuren, auf welche sich Lou Probsthayn jeweils konzentriert, höchst alltäglich daher, dann aber geraten sie unter eine nächtliche Straßenlaterne oder in eine unbekannte Einkaufssituation oder eine vertrackte Haushaltserledigung – und schon ist alles möglich. Nein, nein, „Ansgar muss mit dem Hund gehen“ und „sich sammeln“ und „Eine Zigarette mit Iggy Pop rauchen“ und „Ich hatte heute Geschirr“ sind mehr Tarnungen der erzählten Kosmen denn ihre Titel: Vom Fürchten-lernen bis zum Lebensmodellaustauschen widerfährt uns hier draußen, außerhalb der Probsthayn’schen Figurationen – uff, das ging gerade noch mal gut! –, die ganze Palette von Leserherausforderungen.

Carl E. Ricé hatte in seinen stets im mündlichen Vortrag entwickelten satirischen Erzählungen eine ganz eigene Form des schwarzen Humors entwickelt. Eine zunächst alltäglich erscheinende Situation wird durch konsequentes Immer-weiter-Drehen von nur ein oder zwei Stellschrauben zielstrebig ins Absurde oder Surreale überzeichnet – bis man mit ungläubigem Lachen feststellt, dass das vermeintlich Fantastische nur den latenten Irrsinn unserer Wirklichkeit ans Licht bringt. Dass das kunstfertige Spiel mit literarischen Stoffen dabei zum guten Ricé’schen Ton gehört, dürfte angesichts eines »kafkaesken« Titels wie »Franz K.« kaum verwundern. 

Jetzt sagt bloß nicht, daß das nicht eine starke Sache wird!

Brechthaus
Auf dem Rain 7
86150 Augsburg

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