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Manfred Röschlau


Manfred Röschlau begann in den frühen 90ern zu schreiben, wobei oft Wirtschaftsthemen und Situationen der Arbeitswelt im Fokus standen. Heinz Erhardt, Theo Lingen, Christian Morgenstern sind die Satiriker, die er als Anhaltspunkte nennt. Peter Handkes Publikumsbeschimpfung und Robert Gernhards Kunst der Pointe sowie Stéphane Mallarmés Diktum »Verse macht man nicht mit Ideen, sondern mit Wörtern« stellen Grundpositionen für sein Schreiben.

Kongenial ist die Titel-Zeichnung aus der Feder des renommiertesten der belgischen Illustratoren Johan de Moor: kopfüber stürzt sich Röschlau in aktuelle Themen, entspannt gleichwohl genießt er sein Pfeifchen, und ob das Seil, daran er seine Gedichte aufhängt, dick ist oder dünn, ist ihm gleichgültig. - Manfred Röschlaus Skizzenblock wächst ungeachtet der vorliegenden Publikation und läßt manche weitere Frechheit erwarten.

Manfred Röschlau war bis zum Ende seiner Berufstätigkeit im Jahr 2005 beim RKW Rationalisierungs- und Innovationszentrums der Deutschen Wirtschaft. Er ist verheiratet, hat eine Tochter und lebt seit 60 Jahren in Frankfurt am Main.

 

Bitte(r)BösArtig

Gedichte

192 Seiten, 16 Euro, 978-3-86638-124-7

Hardcover